Es ist vorbei!

Beim Plakatwettbewerb der NRW SPD hat das Plakat von Erik und Jonathan gewonnen. Kontrovers diskutiert wird es, gehatet wird es, geloved wird es. Manche mögens, andere hassens. Die Aufmerksamkeit ist da – wir lieben das Plakat! –  vorschreiben, wer wie was finden soll, mögen & können wir natürlich nicht!

Gewonnen hat “Currywurst ist SPD”. Und ohne jede Ironie, halte ich das für ein Motiv, das für eine SPD steht, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Bodenständig, weit ab vom Öko-Zeitgeist, witzig und – das Wortspiel muss erlaubt sein – scharf. (Ruhrbarone)

Gewinnermotiv des Plakatwettbewerbs

Wir sagen an alle Danke, die uns geliked (FB: Hannelore Kraft) haben. Auch ein besonderes Dankeschön an alle, die für uns gestimmt haben und uns weiterverlinkt haben, weil sie die SPD ärgern wollten. Jetzt steht auf allen Euren Pinnwänden ein ganz großes Logo der NRW-SPD ;-).

Um eines klarzustellen: Nein, wir hassen die SPD nicht. Wir sind Parteimitglieder, die wollen, dass Hannelore Kraft ein phantastisches Ergebnis in NRW erhält. Dafür braucht sie eine gute virale Geschichte im Internet. Diese Geschichte heißt: Currywurst ist SPD

 

Zweites Plakat aus Tübingen: Platz 3!

Auf dem sagenhaften dritten Platz landete das zweite Plakat aus Tübingen von Matthias u. seiner Schwester:  „Am 13. Mai ist Muttertag“. Das freut uns riesig und zeigt: tolle Jusos hier in Tübingen!

 Was die Presse schreibt:

SZ: „Currywurst ist SPD“, ein Wahlplakat für NRW – aus Tübingen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Erik Flügge: Wir haben überlegt: Was ist das SPD-Gefühl, was ist der Ruhrpott, was ist die Partei? Der SPD-Wähler lebt auch gerne und genießt das Bodenständige. Ich denke da immer an den Deichkind-Song „Leider geil“. Es gibt ganz viele Gründe gegen Currywurst, aber sie ist: leider geil.

ruhrbarone:

Gewonnen hat “Currywurst ist SPD”. Und ohne jede Ironie, halte ich das für ein Motiv, das für eine SPD steht, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Bodenständig, weit ab vom Öko-Zeitgeist, witzig und – das Wortspiel muss erlaubt sein – scharf.

taz:

Da ist „Currywurst ist SPD“ tatsächlich eine sehr lebensfrohe Botschaft. Allerdings eine, die nicht auf ungeteilte Zuneigung stößt: Auf der Facebook-Seite mehren sich die indignierten Beschwerdeführer. Wahrscheinlich der beste Teil der Kampagne: Damit ist immerhin sichergestellt, dass das Plakat auch nach Beendigung der Aktion, nunja, in aller Munde bleibt.

FAZ.net: „Kommse vonne Schicht, wat schönret gibt et nich“

Unterdessen hat die SPD einen Plakatwettbewerb für ihre Sympathisanten ausgelobt. In der Internetabstimmung über die fünf Finalisten setzte sich am Montagnachmittag ein Entwurf durch, der mit dem Lebensgefühl spielt, das einst Herbert Grönemeyer in seiner inoffiziellen Ruhr-Hymne „Currywurst“ besang. Das neue politische Selbstverständnis der Sozialdemokraten verdichtet sich im Slogan des Entwurfs: „Currywurst ist SPD“. Die Sozialdemokraten wollen das Plakat nun breit kleben.

DerWesten.de:

Mehr als 300 Vorschläge waren seit Anfang April eingereicht worden. Eine Jury nahm fünf von ihnen in die engere Auswahl, über die von Freitag bis Montagnachmittag auf Facebook abgestimmt werden konnte. Neben dem Generalsekretär der NRW-SPD, Michael Groschek, und der SPD-Direktkandidatin Sarah Philipp saßen in der Jury die Schriftstellerin und Schauspielerin Renan Demirkan, der Internetaktivist Nico Lumma sowie Nadine Schlichte von der Werbeagentur „Butter“.

indiskretionehrensache.de

Nehmen wir nur mal eine Partei, der es an Ansatzpunkten für Berichterstattung fehlt. Sie hat regiert, nun wird wieder gewählt und man mag angesichts klammer Kassen und der dadurch bedingten Manövrierunfähigkeit auch nichts großartiges versprechen für die anstehende Legislaturperiode. Ohnehin künden die Prognosen ja vom eigenen Wahlsieg, den sollte man nicht durch Inhalte gefährden, raten die Berater: “Schön den Ball flach halten.” Dies aber hat einen Nachteil: Wo es nun so überhaupt nichts zu berichten gibt, wird auch nicht berichtet – der Wähler könnte den Verdacht bekommen, diese Partei habe gar kein Interesse, gewählt zu werden.

kopperschlaeger.net rechnet den Preis von Currywurst und dem Tagessatz fürs Essen von ALGII Empfängern gegen. Eine berechtigte Kritik an der SPD – für eine Currywurst mit Pommes Getränk reicht der Tagessatz nicht.

Handelsblatt.de

Bleibt die Frage, was der Slogan „Currywurst ist SPD“ eigentlich bedeuten soll? SPD-Mann Michael Groschek möchte das Plakat am liebsten mit der traditionellen Schlussszene des Kölner Tatorts assoziieren.

WDR: Sendung „Aktuelle Stunde“ am 17.04; 17:30 Uhr

Bild.de: „Schnellimbiss Wahlkampf“

Welt.de: „Currywurst soll SPD im Wahlkampf helfen“

Den siegreichen Plakatentwurf haben zwei Jusos aus Tübingen gebastelt. Sie sehen ihr Motiv als „Antibesserwisser-Plakat“, wie sie „sueddeutsche.de“ verraten haben. Bei der Abstimmung im Internet setzte sich die Currywurst gegen vier konventionelle Plakate klar durch. Fast 4500 Mal wurde bei dem Schnellimbiss-Motiv auf der Facebook-Seite von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) der „Gefällt mir“-Button angeklickt.

 

 

„Currywurst ist SPD“
Markiert in: