Vor 64 Jahren verkündete Robert Schumann seinen Plan zur Gründung einer europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, dem Beginn des europäischen Integrationsprozesses. Der Europatag am 9. Mai erinnert an dieses einzigartige Projekt.

„Die Europäische Gemeinschaft wurde nach zwei Weltkriegen unter der Maxime ‚Nie wieder Krieg! ‘ geschaffen, Europa ist mehr als die Euro-Krise. Europa bedeutet in erster Linie Frieden, Freiheit und Demokratie“ so Kreisvorstandsmitglied Franziska Stromberg. Angesichts des Erstarkens europaskeptischer Parteien sei der Europatag Anlass dazu, die historische Dimension der EU wieder stärker ins Bewusstsein der europäischen Bevölkerung zu rufen. Dies könne zum Beispiel durch die Einführung eines gesamteuropäischen Feiertags geschehen.

Um die großen Herausforderungen, vor der die EU derzeit steht, zu bewältigen, benötigt es allerdings weitgehende politische Reformen. Insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die mangelnde Transparenz in der europäischen Entscheidungsfindung bedürfen schneller Antworten. „Soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe müssen auch in Europa wieder mehr auf der Tagesordnung stehen“, fordert Simon Landwehr, „nur so schaffen wir Akzeptanz für die Europäische Union.“ Es sei ein erster wichtiger Schritt, dass bei der Europawahl nicht nur über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments sondern auch über die Besetzung des EU-Kommissionspräsidenten entschieden wird.

„Eine Stimme für den Spitzenkandidaten der europäischen Sozialdemokratie, Martin Schulz, ist eine Stimme für ein geeintes, soziales und wirtschaftlich starkes Europa“, so Franziska Stromberg abschließend. „Nutzt Eure Stimme und geht wählen!“

Europatag: Jusos Tübingen rufen zur Beteiligung bei der Europawahl auf

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