Die Jusos Tübingen haben am 05.01.15 an der Demo „Flüchtlinge willkommen! Gemeinsam gegen PEGIDA, Rassismus & Hetze“ teilgenommen. Neben Köln, Berlin und Dresden demonstrierten auch in Stuttgart über 8000 Menschen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hetzte und für ein buntes Stuttgart.

 

Am 05.01.15 sind wir von Tübingen aus nach Stuttgart gefahren um an der Demo gegen PEGIDA, Rassismus & Hetze teilzunehmen. Trotz Weihnachtsferien waren wir mit sechs unserer Mitglieder gut vertreten. In Stuttgart auf dem Schlossplatz haben wir dann viele bekannte Gesichter aus dem gesamten Juso Landesverband getroffen, sodass die Jusos Baden-Württemberg mit einer starken Gruppe ein klares Zeichen setzten konnten.

Da durch Medien und soziale Netzwerke über 5000 Teilnehmer angekündigt wurden, spekulierten wir auf der Fahrt nach Stuttgart, wie viele Menschen sich um 17 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart einfinden würden. Was uns dort erwartete, hat uns definitiv positiv überrascht. Laut Angaben der Polizei und des Veranstalters füllten über 8000 Demonstranten den Schlossplatz in Stuttgart.

Die Jusos Tübingen begrüßen, dass so viele dem Aufruf der Anstifter und den über 100 unterstützenden Organisationen, darunter auch die Jusos BW, gefolgt sind. Gemeinsam haben wir es geschafft, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine tolerante Gesellschaft zu setzen, in der alle Menschen herzlich willkommen sind. Wir dürfen es nicht tolerieren, dass Rechtsextreme die Ängste der Bevölkerung vorsätzlich missbrauchen und dass Menschen durch die Straßen ziehen und gegen Migranten, Flüchtlinge oder Religionen hetzen.

Unsere Gesellschaft muss sich Zusammenschlüssen wie PEGIDA mit aller Deutlichkeit entgegenstellen. Bei allem Verständnis für Zukunftsängste oder Sorgen über die aktuelle weltpolitische Lage können und dürfen Fremdenfeindlichkeit und Hetzte nicht toleriert werden. Die Jusos Tübingen begrüßen deshalb, dass sich nach etlichen Spitzenpolitikern nun auch Angela Merkel klar positioniert hat. Wir haben kein Verständnis für die Stimmen aus der AfD oder CSU, die Verständnis für oder ein Zugehen auf PEGIDA fordern. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit können nicht die Grundlage für einen solchen Dialog sein. Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Wir sehen jedoch auch, dass rechte Stimmungsmacher überall dort ein leichtes Spiel haben, wo die soziale Kälte besonders fortgeschritten und die Angst vor der eigenen Zukunft besonders hoch ist. Deshalb dürfen wir als Jusos neben der klaren Positionierung gegen PEGIDA nicht vergessen, dass wir jeden Tag für eine solidarische Gesellschaft streiten müssen. Darauf müssen wir uns in 2015 auch wieder verstärkt konzentrieren.

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Flüchtlinge willkommen!

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